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EDGE

EDGE ist die Bezeichnung für Enhanced Data Rates for GSM Evolution und gilt als ein Modulationsverfahren, durch das GSM-Datenverbindungen, zu denen die GPRS Verbindungen zählen, aufgewertet werden. Mit der EDGE Technologie können bis zu 200 Kbit/s ermöglichen. Damit hat die EDGE Technologie die halbe Geschwindigkeit einer UMTS Technologie erreichen können

EDGE-Modulation und die Zeitschlitznutzung

Mobiles Internet der EDGE Generation nutzt die GSM Kanäle, sogennante Zeitschlitze. Und zwar werden ebenso viele Zeitschlitze genutzt wie sie auch bei GPRS Verbindungen genutzt werden können. Dies wird als EDGE Modulation bezeichnet. Bei dieser Übertragung werden zusätzlich die übertragenden Bits je Kanal aufs Dreifache erhöht. Damit ermöglicht die EDGE Technologie die Nutzung der gleichen Ressourcen im Netz und steht gleich mit GPRS, wobei jedoch durch größere Datenmengen die Netzauslastung geschont werden kann.

Dreifache ISDN Geschwindigkeit mit EDGE

Das Internet wird mit EDGE auf dreifacher ISDN Geschwindigkeit praktiziert und erlaubt zügiges Bewegen im Netz. Problemlos wird mit EDGE das Downloaden großer Datenmengen und auch die Multimediaanwendungen wie mobiles Fernsehen gewinnen an Attraktivität. Mit der EDGE Technologie ist GPRS in seiner Geschwindigkeit um das Vierfache übertroffen. Downloadgeschwindigkeiten bis zu 217,6 Kbit/s sind ebenso mit EDGE möglich wie Uploadgeschwindigkeiten bis zu 108,8 Kbit/s. GPRS konnte beim Download lediglich 53,6 Kbit/s erreichen und auch der Upload geschah nur mit 26,8 Kbit/s

EDGE ohne Kosten für Endgeräte und für Netzbetreiber

Mit der EDGE Technologie müssen Endverbraucher keine teuren Zusatzgeräte einkaufen. Die Netzbetreiber können auf teure Investitionen in die UMTS Lizenzen und in den Infrastrukturaufbau verzichten. Damit wurde die EDGE Technologie besonders interessant für kleine Länder wie sie in den Alpen und in Osteuropa zu finden sind

Vorreiter T-Mobile im Jahr 2006

T-Mobile war der Vorreiter in der Einführung der EDGE Technologie und bietet seinen Kunden eine flächendeckende Versorgung mit der EDGE Technologie. Mobil ins Internet geht es für diese Kunden kostengünstig, da vorhandene mobile Breitbanddienste genutzt werden. Dies gilt besonders in den Gebieten, in denen wegen der dünnen Besiedelung aufwändige Investitionen nicht als lohenswert betrachtet werden. Solche Gebiete konnten als UMTS-freie Zonen bis zur Einführung von EDGE lediglich Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 40 Kbit/s erreichen, die mit der GPRS Technologie ermöglicht wurde. Die Einführung von EDGE macht in diesen gebieten mittlerweile Übertragungsgeschwindigkeiten bis 220 Kbit/s möglich. Vodafone und O2 ziehen dieser Entwicklung von T-Mobile nach.

EDGE ermöglicht allerorts den mobilen Internetzugang

Durch EDGE ist es nahezu in allen Gebieten möglich, im Internet zu surfen. Denn selbst wenn kein UMTS Netz vorhanden ist, nutzt EDGE auch ein GSM Netz, das durch die EDGE Technologie attraktive Geschwindigkeiten anbieten kann.

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